• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

29.-31. Mai 2009: Hangflugwochenende

E-Mail Drucken
Beitragsseiten
29.-31. Mai 2009: Hangflugwochenende
Bilder
Bilder Intern
Videos
Alle Seiten

titbericht

Lange mussten wir warten und nun ist es schon wieder vorbei - aber schön wars.
Unser erstes Hangflugwochenende war ein voller Erfolg. Besser hätte es nicht sein können. Während 3 Tagen gutes Wetter und mässige bis starke Bise auf 1500m. Hangfliegerherz - was willst du mehr? Langsam aber sicher beschleicht mich das Gefühl, dass Petrus eine Schwäche für uns Modellflugpiloten haben muss.
Fliegen bis zum Umfallen, bzw. Hangsünnelen war angesagt. Nach dem Fliegen ging's runter zur Hütte, wo Elsbeth und Hans für unser leibliches Wohl sorgten. Vielen Dank für die tolle Bewirtung und wir kommen gerne wieder (wenn wir denn auch wieder dürfen...Zwinkern).

 

Wer es sich einrichten konnte, kam schon am Freitagnachmittag auf den Hang. Hanspeter, Michael und ich wollten diese Gelegenheit nutzen und so stand ich kurz nach 11:30Uhr bei Hanspeter vor der Tür. Flugs alles eingeladen und kurz darauf klingelte bei Michael die Türglocke. Hans - unser Hüttenwart - gab mir um die Mittagszeit Bescheid, dass er um halb Drei auf dem Parkplatz sein würde. Dies damit wir unser Material auf einem Anhänger hochfahren lassen können und nicht selbst hochschleppen müssen. Toller Service. Also blieb noch etwas Zeit und so liessen wir uns gerne von Bigi zu einem unerwarteten Zmittag überreden. Hmm, hat fein geschmeckt. Danke Bigi.

Dananch gings aber wirklich los. Michaels Material aufgeladen, tschüss und für uns konnte das Hangflugwochenende beginnen. Oben angekommen konnten wir so um ca. 16Uhr erstmals unsere Segler in der hammerharten Bise turnen lassen. Kalt war es, aber affengoil.Cool Den Tag früher anzureisen hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Abends gesellte sich dann Marco zu uns, welcher in Begleitung seiner Eltern nach oben kam. Der Junge hats faustdick hinter den Ohren - liess er doch sein Gepäck auch von seiner Begleitung hochtragen. Bald darauf tischte Elsbeth Salat und "Alplermakronen" auf. Wow - gings uns gut - so lässt es sich leben.

Am Samstagmorgen kam das Gros unserer Truppe bei der Hütte an. Auch diesmal stand Hans am Parkplatz und brachte die ganze Materialfuhre nach oben. Nach einer ersten Stärkung gings rauf zum Startplatz und reger Betrieb stellte sich am Hang ein. Nicht weniger als 15 Piloten beanspruchten den Luftraum. Da der kalte Nordostler doch für die einen oder anderen klammen Finger sorgte, waren selten mehr als 4-5 Segler gleichzeitig in der Luft. Also Platz genug für zahllose "Sinnlose von links oder rechts".Lächeln
Abends war vergnügliches Beisammensein angesagt, wobei natürlich auch der eine oder andere Witz zum Besten gegeben wurde und Hermann's Zielwasser (Danke für die Spende Lächeln) zum Zug kam. Super Stimmung in einer lustigen Runde.

Schon war Sonntagmorgen. Nach dem Zmorga bei Gonfi, Käs und Butter packte jedermann sein Schlafzeug und Flugmaterial zusammen und belud damit wieder den Anhänger von Hans. Das Wetter machte dann aber doch ein wenig schlapp und dunkle Wolken zogen auf. Aber sowas kann einen richtigen Hangflugpiloten nicht erschüttern und so ging es das letzte Mal noch rauf auf den Hang. Aufgrund der "tief fliegenden Wolken" traute man sich nicht allzu hoch zu steigen, also schruppte man die Hangkante.
Irgendwann ist dann wirklich Schluss. Alle kamen runter und kurz bevor wir am späteren Nachmittag die 3/4-stündige Wanderung zum Parkplatz unternehmen wollten, begann es wirklich noch zu regnen und zu hageln (ok - eher Graubel). So warteten wir noch eine Zeit bei der Hütte und wanderten etwas später los. Trotz schnellen Schrittes erwischte es uns doch noch kurz vor dem Parkplatz und so mussten wir bei Regen unser Material in den Autos verstauen.
Egal - der Regen war fast noch der krönende Abschluss der letzten 2-3 Tage (ha - endlich kamen wir so zu unserer ersehnten Dusche...). Allen hat es sichtbar viel Spass gemacht und schon freut man sich schon aufs nächste Mal.

Gruss Robert

100000 Freitagnachmittag: da Hans auf seinem Anhänger Feuerholz geladen und so nicht genügend Platz für alles Material hatte, packten wir kurzerhand unsere Segler auf meine für den Seglertransport umgebaute Lastenkraxe und schleppten die Kilos abwechselnd bis zur Hütte. Die Feuertaufe des Seglertransporters war somit gelungen, aber es besteht noch Verbesserungspotenzial, v.a. bei der Gewichtsoptimierung...
100030 Oben am Hang wurde zuerst unsere Strandmuschel aufgebaut, welche uns bei der kalten Bise sehr gute Dienste leistete. Da oben ist ein warmes Plätzchen Gold wert. Nach dem ersten Vesper ging es dann ans Eingemachte. Segler aufbauen und "laufe lasse".
100210 Spass pur - einfach nur fliegen.
Hangpilot - was willst du mehr?
100250 Tja, wer kommt den da?
Marco konnte auf wundersame Weise seine Eltern als Lastentransporter einspannen. Hmm, mir scheint irgendwie was falsch gemacht zu haben...Zwinkern
100301 Nach dem Abendessen konnte man noch locker ein paar Runden an einem kleinen Hang hinter der Hütte fliegen. Bei untergehender Sonne am Hang segeln ist einfach nur schön.
100410 Auf dem Berg da brauchts natürlich ein Bergfeuer.
Unseres war in flüssiger Form vorhanden - leider brannte es nur am ersten Abend. Nach dem den ersten Stamperln mussten wir uns entscheiden: Option A: entweder Flasch leer machen oder Option B: den kläglichen Rest auf die Jungs vom Samstag aufbewahren. Da es für eine ganze Samstagsrunde eindeutig zuwenig in der Flasche hatte, entschieden wir uns schweren Herzens für Option A.Cool
Sorry - werde wohl das nächste Mal für mehr Nachschub sorgen müssen.
100586

Samstagmorgen 10Uhr:
Unser Hüttenwirt Hans ist zum Parkplatz runter gefahren um das Material von den angekommenen Kollegen aufzuladen. Diesmal war kein Feuerholz im Anhänger und alles hatte Platz. Vielen Dank an Hans für den super Service.

100660 Die Neuankömmlige sind am Hang angekommen und machen es sich gleich in der Strandmuschel bequem.
100890 Derweil lasse ich meinem Thermik XXL freien Lauf. Fliegen heisst Landen. Für die erste Landung brauchte ich nicht einen, nicht zwei, nein auch nicht drei, sondern über 10 Anläufe. Aber egal - passen muss es und ja keinen Stress aufkommen lassen. Lieber einen Landeversuch mehr als nachher die Zeit im Bastelraum beim Reparieren totschlagen.
101350 Dieses Bild braucht eigentlich keinen Kommentar.
Nach dem Fliegen im Windschatten sünnelen - sowas nenn ich Erholung.
101520 Fliegen bis zum Abwinken - gute und warme Kleidung vorausgesetzt.
101856 Samstagabend...
102090 Lustig wars - der Mond schien helle.Cool
102800 Die Hütte hat keine Dusche und kein echt fliessend Wasser. Gewaschen wird am Trog.
Für die Klospülung muss man Wasser in einem Krug vom Brunnen holen.
102840 Sonntagmorgen - das Wetter ist nicht mehr ganz so schön wie die letzten beiden Tage, aber dennoch kann geflogen werden.
Die einen gehen nochmals auf den Hang, andere lassen ihre Segler am Fusse des Hanges in die Luft und kommen dank Thermik und Hangaufwind auch in die Höhe.
103083

Unser erstes Hangflugwochenende geht zu Ende. Zu guter Letzt mag auch das Wetter nicht mehr mitspielen und so kommen wir kurz vor dem Parkplatz auch noch in den Genuss einer Dusche.Lachen
Egal - die Tage waren der Hammer und schon denkt man übers nächste Hangflugwochenende nach.

Bis dann und Gruss
Robert