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Die diesjährige Hangflugwoche fand für die meisten von uns in der dritten Juliwoche statt. Fritz Berg und Werner Schmitter waren schon eine Woche vor uns oben und harrten diese auch noch bei z.T. winterlichen Wetterverhältnissen (Schnee im Juli...) aus. Dafür war dann die zweite Woche umso schöner. Jeden Tag konnte geflogen werden, vorausgesetzt man trug das richtige Material auf den Hang - gell David, B4 werfen geht nun mal nicht bei jedem Wetter... ;-) Am Sonntag wechselten ein paar von uns das Fluggelände und fuhren nach Interlaken zum Flugplatz und bestaunten die Flugakrobaten, welche am Red Bull Air Race wie die Pickten um die Pylons jagten (hier geht's zum tollen Bericht von Mirco...).
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An den ersten Tagen war sensationel schönes Wetter. Blauer Himmel und wunderbare Fernsicht. Richtiges Panoramawetter, welches mir die Gelegenheit bot, den oder anderen Flughang in Form von Panoramabildern für später erscheinende Aerofly Prof. Deluxe-Scenerien festzuhalten. Danke den Jungs, welche mir während den Fotosessions immer wieder artig aus dem Weg gingen... Während ich mit Kamera und Stativ bepackt von Hügel zu Hügel flitzte - oder eher der Wahrheit entsprechend mich rauf- und runter mühte, genossen die einen das gute Segelwetter und die anderen ein Bierchen auf der Terrasse vom Hahnenmooshotel. Auch Pizz, unser diesjähriger Kurzaufenthalter (bisher war dies mein Job...) kam auf seine Kosten. Na ja, für einen kurzen Moment zumindest. Dank einer glücklichen Landung konnte er seine ASW 20 auch praktisch schadenfrei wieder mit nach Hause nehmen.
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Unbedingt erwähnenswert ist natürlich Roli's Wanderküche. Was unser Wanderkoch immer durch die Gegend geschleppt hat. Nebst Segler und Fernsteuerung hatte er auch immer einen Campingkocher, Pfanne, Wasser, Verpflegung und entsprechende Küchenutensilien dabei. Roli, bzw. der Inhalt seines Rucksacks war immer für eine Überraschung gut. War es ein Schalmi-Risotto mit Bauchspeck und Weisswein oder ein feines Gulasch am Bänkli oder aufm Lavey. In der Nähe von Roli musste sicherlich keiner Hunger leiden...
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Nun - nicht, dass wir nur tolles Wetter gehabt hätten, nö-nö, auch richtiges Bergwetter wurde uns beschert. Ab und zu meldete Petrus das eine oder andere Wärmegewitter an und liess es dann auch so richtig prasseln. Das Tolle dabei war aber, dass wenn dann mal ein Wetter aufzog, dieses sich immer am späteren Nachmittag oder am Abend zeigte. Wobei so ein Blitzhagelschauer auf 2000m auch seine Reize hat - solange man unter Dach stehen kann.  |
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Wobei wir am Mittwochabend mit einem blauen Auge davon gekommen sind, da das Unwetter, welches über uns hinweg zog in Raume Interlaken beträchtliche Hagelschäden hinterliess. Hagelkörner in der Grösse von Hühnereiern gingen nieder und brachten den Autobahn- wie auch Zugsverkehr zum Erliegen. Und all dies während wir im Restaurant die sehr gute Küche von Familie Spori-Beutter und seiner Mannschaft genossen. Kompliment an dieser Stelle an die gesamte Crew, welche uns herzlich empfangen und immer mit einem Lächeln durch die Woche begleitet hat.
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Für unsere Jungmannschaft hatte wie die letzten Jahre zuvor, Roli Schraner einen tollen Wettbewerb organisiert, welcher regen Anklang fand. Im Wettbewerb massen sich die Mädels und Jungs im Luftgewehrschiessen, Steine-in-den-Kübel-werfen und anderen unterhaltsamen Disziplinen. Dank grosszügiger Spenden von HOPE-Modellbau sowie auch unserer Flugkollegen in Form von diversen Modellbauartikeln musste keiner der Nachwuchspilotinnen und -piloten mit leeren Händen nach Hause fahren. Im Gegenteil - manch einer nahm einen Flieger mehr mit nach Hause als er zu Beginn der Woche mitgebracht hatte... Hier nochmals ein recht herzliches Dankeschön die beteiligten Gönner und im Speziellen an Roli Schraner, welcher sich mit viel Engagement dem Nachwuchs angenommen hat. Super.
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Freitagabend, der Wind am Bänkli weht locker um Stärke 3-4. Ideal für eine letzte Flugrunde vor dem Zusammenpacken. Also schnell den Highlight hinters Haus getragen, aber was sehe ich da: David und Peter jagen einander schon mit ihren EPP-Zagis. Nun ja, nun gilt es entweder mitzufliegen, äh -kämpfen oder unten bleiben. Da mir letzteres nicht wirklich zusagt, lasse ich meinem Highlight freien Lauf und flitze den beiden hinterher. Von unserem Johlen und Lachen angezogen fliegen bald auch Werner und Norbert im Getümmel mit. Nach dieser Stunde echtem und hartem Aircombat bin ich froh, meinen Highlight mehr oder weniger unbeschadet wieder mit nach Hause nehmen zu können. Toller letzter Luftkampf, der allen - Piloten und Zuschauer sichtlich Spass gemacht hat... |
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Ein grosses Dankschön gebühren Fritz Berg und Werner Schmitter: Die beiden "Hahnenmoos-Urgesteine" (für Werner war es das 34. oder 35. Mal auf dem Hahnenmoos - er war sich in der Anzahl Jahre nicht mehr ganz sicher) haben sich der Anliegen und Fragen aller Art angenommen, die Frequenzvergabe organisiert und so einen reibungslosen Verlauf der Hangflugwoche sicherstellen können. Vielen Dank und wir alle hoffen, dass ihr die nächsten Jahre wieder da oben sein werdet.
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Abschliessend möchte ich noch ein paar persönliche Worte, welche wahrscheinlich nicht nur für mich zutreffen: Diese Woche war einfach toll. Wer fliegen wollte, der wählte sich einen Hang aus und flog. Ok, es gab da Seglerkollegen, welche ab und zu das Glück hatten, immer am falschen Hang zu stehen... Wer basteln wollte, der bastelte, bis ihm der Epoxykleber aus den Ohren tropfte oder von David mit einen wunderbaren Nusslikör von der Arbeit abgelenkt wurde. Und wer nichts tun wollte, der einfach nichts. Entspannte sich und genoss den Augenblick. Lag auf der Wiese am Hang, schlürfte ein Bierchen oder warf nach dem Abendessen noch einen Zagi am Bänkli und liess so in aller Ruhe den Tag ausklingen. Wer noch zu später Stunde noch keinen Schlaf fand, der konnte sich bei Hanspeter zu einer Audienz anmelden und auf einen Herman'schen Schlummertrunk hoffen. ;-) Kurzum: Diese Woche war Erholung pur. Im Wissen, dass dies nur mit tollen Kollegen möglich ist und war, hoffe ich nächstes Jahr auch wieder dabei zu sein. Bis die Tage Robert
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