| Beitragsseiten |
|---|
| 3. September 2006: Graupner Heli-Cup |
| Rangliste |
| Bilder vom Aufbau |
| Bilder vom Wettbewerb |
| Bilder von Otto Sebeseri |
| Alle Seiten |
Am Sonntag, 03.09.06, fand auch der diesjährige Graupner-Heli-Cup der Schweiz im Rheintal statt. Wie bereits im vergangenen Jahr wurde dieser Anlass vom MFV Marbach organisiert.
Der Graupner-Heli-Cup ist seit Jahren in Deutschland und Österreich ein beliebter Modellheli-Wettbewerb. Zweck dieser Veranstaltung ist nicht nur das Wettbewerbsfliegen, sondern auch der Gedankenaustausch der Modellflieger untereinander.
16 Piloten am Start
Obwohl zu Beginn das Wetter trüb und verregnet wirkte, tat dies der Stimmung und Motivation der 16 Teilnehmer aus der Schweiz, Deutschland und Österreich keinen Abbruch. Von Beginn weg wurden mit vollem Einsatz und Eifer möglichst viele Punkte gesammelt. Ein paar Piloten gelang dies besser, anderen nicht wunschgemäss. Doch jeder gab sein Bestes!
Eine weitere Besonderheit beim Graupner-Heli-Cup ist die freie Wahl des Helis eines jeden Piloten. Egal ob Elektro- oder Verbrennungsmotor, egal ob Zivil- oder Militärlook, egal ob Trainerversion oder Vollverschalung… an diesem Sonntag traf man (fast) jede Ausführung der Modellhelis am Start. Diese Vielfalt und der Vergleich war auch für die Zuschauer äusserst interessant.
Nachdem der erste Durchgang geflogen war, zeigte sich auch die Sonne. Deshalb entschied die Wettbewerbsleitung, dass noch vor dem Mittag einen zweiten Durchgang geflogen wird.
Schaufliegen
Während dem sich die Piloten und Zuschauer in der Mittagspause stärken konnten, stand zur Unterhaltung ein Schaufliegen auf dem Programm. Hans Emmenegger (WM-Bronzemedaillen-Gewinner mit der CH-Modellheli-Nationalmannschaft) führte das F3C-Wettbewerbs-Programm vor, Wolfgang Simon flog einen turbinengetriebenen NH-90 sowie einen Elektroheli der Firma Graupner vor und Marcel Künzler mit seinem Tornado zeigte die wildesten 3D-Kunststücke. Hier wurden die beinahe grenzenlosen Flugmöglichkeiten der Modellhelis auf eindrückliche Art und Weise vorgeführt. Zum Teil gewagte Flugmanöver, welche mit den Originalen wohl nie erreicht werden wird.
Im Verlaufe des Nachmittags wurde der dritte und letzte Durchgang absolviert. So bestand für die Piloten die Möglichkeit, ihr bisher erzieltes Resultat zu verbessern, um so noch ein paar Ränge gut machen zu können.
Gewonnen wurde der 2. Graupner-Heli-Cup von Eric Ribak (MG Rapperswil-Jona)vor Christian Litzinger (D) und Lokalmatador Fritz Keller (MFV Marbach).
Die Organisation war auch in diesem Jahr perfekt, das Wetter spielte mit und um eine Erfahrung reicher verliessen die Piloten und Zuschauer zufrieden das Fluggelände des MFV Marbach.
Bis (vielleicht) im nächsten Jahr in Marbach… am 3. Graupner-Heli-Cup der Schweiz!
Stefan Thurnherr, 5.9.2006, MFV Marbach




