• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

16. Oktober 2005: 1. Graupner Heli-Cup

E-Mail Drucken
Beitragsseiten
16. Oktober 2005: 1. Graupner Heli-Cup
Rangliste
Bilder
Bericht: St.Galler Tagblatt
Bericht: Rheintalische Volkszeitung
Alle Seiten

1.Graupner Heli-Cup in der Schweiz


Stefan Thurnherr, MFV Marbach / 17.Okt. 2005

Zu diesem internationalen Wettbewerb, der vom MFV Marbach organisiert und durchgeführt wurde, trafen sich 31 Piloten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am 16. Oktober 2005 in Marbach!

Die ersten Piloten fanden sich bereits am frühen Samstagabend in Marbach ein, um ihre lange Anreise in die Schweiz nicht am Sonntagmorgen in der Früh in Angriff nehmen zu müssen. Um Punkt 9.00 Uhr begrüsste OK-Präsident Fritz Keller (in militärischer Manier) und Wettbewerbsleiter Eric Ribak die Piloten recht herzlich. Wolfgang Simon von der Firma Graupner erläuterte im anschliessenden Briefing jede der vier Übungen bis ins Detail.

Um 10.00 Uhr hiess es dann für die ersten Piloten „Start your Engine“. Auch das Wetter machte hervorragend mit, obwohl es am Morgen neblig war und am Nachmittag etwas Wind aufkam, welcher die bodennahen Flugübungen erschwerte.

Graupner Heli-Cup

Die bei diesem Wettbewerbsprogramm erzielten Ergebnisse sind objektiv mess- und für jeden nachvollziehbar. Deshalb sind die Übungen vom Schwierigkeitsgrad her so ausgeführt, dass primär mehr die Präzision als alles andere zählt. Teilnehmen kann zudem jeder, der mindestens den Schwebeflug beherrscht, zum Gewinnen braucht es aber auch entsprechendes Können, sowie das Kennen und Beherrschen seines eigenen Helis.

Die vier Übungseinheiten
Bei der ersten Übung galt es innerhalb von zwei Minuten so viele Pylons (Holzpyramiden) wie möglich mit einer Kufe aufzunehmen, um diese dann (nachdem sie um zwei Pfosten transportiert worden waren) möglichst genau auf einer Zielscheibe zu platzieren.

Bei der zweiten Übung war Präzision und Geschicklichkeit gefragt. Zwei Holzkugeln, welche mit unterschiedlich langen Seilen an den Kufen befestigt wurden, mussten durch einen Parcours geführt werden. Dabei musste die am längeren Seil hängende Kugel in Bodenkontakt bleiben, während dem die Andere nie den Boden berühren durfte. Wer dann noch zwei Pirouetten und das Ganze in exakt einer Minute absolvierte, durfte sich die Höchstpunktzahl notieren lassen.

Beim dritten Posten galt es wiederum innerhalb von zwei Minuten möglichst viele der neun Ringe unterschiedlicher Grösse mit einer Kufen aus einer Halterung zu ziehen.

Und bei der vierten und letzten Übung war pure Präzision gefragt: Landung auf einem Holzboden, an dem hochklappbare Seitenwände angebracht waren. Je geringer der Abstand der Rotorblätter zur Wand, desto höher die Punktzahl!

Showeinlagen am Mittag
In der Mittagspause durften sich dann auch die Piloten zurücklehnen, um sich die diversen Showeinlagen zu Gemüte führen: Wolfgang Simon (mit turbinenangetriebenem Koala), Schweizer Meister Roland Kaufmann (mit seiner selbstgebauten MH-53), Hugo Markes (Hornet) und Marcel Gretener zeigten ihr Können auf eindruckvollste Art und Weise.

Am Nachmittag ging es weiter mit Durchgang 2, bei welchem jeder Pilot die vier Übungseinheiten nochmals zu absolvieren hatte.

Perfekte Organisation, reibungsloser Ablauf!
„Die Infrastruktur ist super, die Piloten sind zufrieden, man teilte sein Wissen untereinander aus und der eine oder andere knüpfte sicher auch neue Kontakte“ war das Resümee vom sichtlich zufriedenen OK-Präsidenten Fritz Keller, welcher selbst den 2. Rang erflog.

In der Tat ist doch die Modellfliegerei die schönste Nebensache der Welt!